Ich schaffe das nicht!

Shownotes

Negative Gedanken begleiten viele Kinder und Erwachsene. Diese Folge zeigt, warum unser Gehirn oft auf Probleme fokussiert ist und wie wir lernen können, Gedanken zu hinterfragen und mehr Zuversicht zu entwickeln.

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00:00:04: Willkommen beim Spickpodcast für Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel.

00:00:09: Heute mit dem Thema Ich schaff das nicht oder doch?

00:00:15: Ich

00:00:15: kann das einfach nicht!

00:00:17: Was genau?

00:00:18: Diese Matheaufgabe?

00:00:21: Alle anderen verstehen sie nur ich mich.

00:00:25: Bist du dir da sicher?

00:00:27: Ja

00:00:28: Interessant Du hast gerade aus einer Aufgabe geschlossen dass du es grundsätzlich nicht kannst.

00:00:36: Aber das ist doch offensichtlich!

00:00:38: Eben nicht, was wäre wenn das nur ein Gedanke ist und keine Tatsache?

00:00:48: Hallo zusammen heute sprechen wir über einen Satz den Kinder-und Erwachsene erstaunlich oft sagen Ich schaff' das nicht.

00:00:59: Hinter diesem Satz steckt oft weniger die Realität Als vielmehr die Art, wie wir über uns selbst

00:01:05: denken.

00:01:06: Und genau darum geht es heute!

00:01:09: Viele Menschen schenken schlechten Nachrichten und negativen Erfahrungen automatisch mehr Aufmerksamkeit als Positiven.

00:01:17: Das ist kein Zufall.

00:01:19: Aus Sicht der Evolution war das sogar sinnvoll.

00:01:22: Unsere Vorfahren überlebten weil sie Gefahren früh erkannten und sich schützten.

00:01:28: Wer Risiken übersah lebte oft nicht lange genug um seine Gene weiterzugeben.

00:01:33: Deshalb besitzt unser Gehirn bis heute eine Art eingebaute Gefahren-Antenne.

00:01:38: Das Problem?

00:01:39: Sie springt manchmal auch dann an, wenn gar keine echte Gefahr besteht.

00:01:43: Viele Kinder erleben das in der Schule Eine schlechte Note Ein verlorene Spiel Ein misslungenes Referat Und plötzlich wird daraus Ich bin schlecht.

00:01:55: Dabei war die Realität vielleicht nur Diese Aufgabe ist mir heute schwer gefallen.

00:02:02: Unsere Gedanken beeinflussen, wie wir uns fühlen.

00:02:05: Und unsere Gefühle beeinflussten wiederum unsere Entscheidungen.

00:02:09: Deshalb lohnt es sich genauer hinzuschauen!

00:02:12: Ein wichtiger Grundsatz lautet – Gedanken kommen und gehen.

00:02:16: Wir können oft nicht kontrollieren welcher Gedanke auftaucht Aber wir können entscheiden ob wir ihm glauben Oder ob wir ihn einfach beobachten Wie ein Schauspieler auf einer Bühne

00:02:29: Allein.

00:02:29: diese Erkenntnis schafft Abstand Und dieser Abstand gibt uns wieder Handlungsspielraum.

00:03:00: Beobachte statt zu kämpfen.

00:03:04: Nicht jeder Gedanke verdient deine volle Aufmerksamkeit.

00:03:07: Was ich als sehr hilfreich empfinde und jeden Tag mache, schreibe!

00:03:13: Schreibe deine Sorgen auf Wenn Gedanken kreisen.

00:03:16: nimm ein Stift und schreiber alles auf.

00:03:19: Danach kannst du prüfen Sind das reale Bedrohungen oder eher Befürchtungen?

00:03:26: Oder nutze einfach den Wahrheitstest.

00:03:28: Frag dich

00:03:42: Um etwas mehr Kontrolle zu bekommen und von negativen Gedanken wegzugehen, kannst du dir mit ein wenig Übung Wellness-Gedanken machen.

00:03:51: Stell dir bewusst einen Ort vor an den du dich wohl fühlst – vielleicht ein Strand?

00:03:57: Ein Wald oder die Berge?

00:04:00: Je lebendiger die Vorstellung, desto stärker die Wirkung.

00:04:04: Nicht jeder Gedanke erzählt die Wahrheit.

00:04:07: Viele Gedanken wollen uns schützen Doch manchmal schießen sie über das Ziel hinaus.

00:04:14: Deshalb lohnt es sich, Gedanken bewusst wahrzunehmen und häufiger nach dem positiven Ausschau zu halten.

00:04:21: Wenn dein Kind das nächste Mal sagt Ich schaff das nicht Dann korrigieren nicht sofort.

00:04:27: Frag lieber Woher weißt du das?

00:04:31: Ist das eine Tatsache oder ein Gedanke?

00:04:34: Oft beginnt genau dort, einen neuer Blick auf die Situation.

00:04:38: Und manchmal sogar neu selbstvertrauen!

00:04:41: Also Gedanken kommen und gehen Aber wir dürfen entscheiden welchen wir folgen.

00:04:49: Na dann... Das war's für heute.

00:04:53: Wir hoffen dass dir der Podcast ein paar Anregungen geben konnte wie du mit den willkürlichen Gedanken und damit oft verbundenen Selbstzweifel deines Kindes und deine eigenen besser umgehen kannst.

00:05:05: Alles Liebe, bis bald!

00:05:08: Esther und

00:05:08: Alex.

00:05:09: Mehr Folgen unseres Spick-Podcasts für Eltern Großeltern Tanten und Onkel findet ihr in der Mediathek.

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